Warum Chaga nicht gleich Chaga ist – Tipps, häufige Fehler und worauf Sie achten müssen

Guter Chaga ist keine Selbstverständlichkeit

Das Interesse um den Chaga (lat. Inonotus Obliquus) wächst stetig. Dieses Jahr erleben wir einen regelrechten Hype um ihn. In Hollywood trinken die Stars fröhlich ihren „Chagaccino“ und auch die Wissenschaft beschäftigt sich aktuell stärker denn je mit dem König der Vitalpilze.

Dies ist in Anbetracht der Liste der vielen bioaktiven Substanzen und deren Zusammensetzung auch nicht wunderlich. So bringt er durch seinen speziellen Cocktail antiinflammatorische, antikarzinogene, adaptogene, immunsystemstärkende, regulierende und stark antioxidative Eigenschaften mit und hält dabei auch noch jung. Selbst eine Anti-Krebs Wirkung wird ihm zugesprochen.

Um die Inhaltsstoffe befassen wir uns detaillierter in einem anderen Beitrag

Doch birgt genau dieses Interesse auch Gefahren, denn es bringt eine beunruhigende Entwicklung mit sich. Der Markt wächst und immer mehr Händler lauern auf das große Geld. Sie vertreiben unkontrollierte Pilze aus unterschiedlichsten Quellen in verschiedenen Formen, und das teilweise zu Discountpreisen. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie wirkungsvoll das Produkt sein soll und ob es seinen angedachten Zweck noch erfüllen kann. Es werden Vermarktungsbegriffe wie „Bio“, „echt“ oder „original“ verwendet und Interessenten können ein gutes Produkt kaum von einem wirkungslosen Scheinprodukt unterscheiden.
Dies ist leider auch beim Chaga der Fall.

Da kommen natürlich ein paar Fragen auf:

Gibt es Unterschiede in der Qualität?  Ist Chaga nicht gleich Chaga?  Gibt es Dinge die es zu beachten gilt?  Gibt es Unterschiede in den Wirkungsweisen der verschiedenen Darreichungsformen?  Und ist das denn alles so wichtig?  Ja, das ist es.

Wir versuchen, etwas Licht ins Dunkle zu bringen und erklären Ihnen alles was Sie wissen müssen, warum Chaga keineswegs gleich Chaga ist und welche Fehler Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

Fehler Nummer 1: Der Begriff BIO

Häufig liest man von sogenanntem „Bio-Chaga“. Das hört sich doch erst mal gut an. Keine chemisch begleitete Züchtung. Keine Pestizide. Kontolliert biologischer Anbau. Dabei liegt der Fehler bereits in einem Wort der Definizion: „Züchtung“

„Bio-Chaga“ ist der Begriff für einen gezüchteten und von Menschen kultivierten Chaga.

Das künstlich herangezüchtete Produkt kann kein Ersatz für den echten Waldpilz sein. Wie viele Lebensmittel in unserer heutigen Zeit, wird versucht, dieses Produkt in großen Mengen kostengünstig herzustellen. Der Begriff BIO kommt dabei wie gerufen.

Bio-Chaga

Wenn Sie den Begriff BIO lesen, können Sie sich sicher sein, die Pilze werden in klimatisierten Räumen unter Kunstlicht auf Getreidesubstraten, Glukosemischungen oder Algenschlamm herangezüchtet. Wenn Sie sich die Produkte genauer anschauen, werden Sie ebenfalls ziemlich häufig „China“ als Herkunftsland erkennen. Ob dabei Pestizide eingesetzt werden, kann dabei schwer nachvollzogen werden, in häufigen Fällen kann aber davon ausgegangen werden. Die Züchtungszeit dabei beträgt meist nicht länger als 5 Monate.

Die Bildung von Antioxidantien kann dieser kurzen Lebenszeit kaum stattfinden. Die klimatischen Bedingungen sind darüber hinaus nicht vergleichbar mit denen der Regionen, eines wildlebenden Chagas. Voraussetzung für einen hochwertigen Chaga ist jedoch genau dieses raue Klima. Hinzu kommt, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Pestizide und Hormone Anwendung finden, um Kulturen schneller wachsen zu lassen.

Das Original

Der wildlebende Chaga-Pilz wächst natürlich an der Birke in eisig kalten und sehr rauen Regionen auf. Dabei entzieht er dem Baum viele seiner wertvollen Vitalstoffe, ohne welche er praktisch wertlos wäre. Mit diesen schützt er sich gegen die eisige Kälte und der rauen Umgebung. Dazu gehören wichtige Polyphenole, Triterpene, bis zu 29 verschiedene Polysaccharide, Beta-Clucane, das wertvolle Betulin (Hauptbestandteil der weißen Birkenrinde), Super Oxid Dismutase und viele weitere bioaktiven Substanzen. Pilze von der Züchtungsfarm haben zur Ausbildung dieser also kaum Möglichkeit.

Die Lebenszeit des wilden Pilzes beträgt 5 bis 20 Jahre. Zeit, die er für die Produktion dieser Inhaltsstoffe benötigt. In einem halben Jahr kann kaum eine Ausbildung der wertvollen Stoffe in dieser konzentrierten Zusammensetzung möglich sein.

Fehler Nummer 2: Die Darreichungsform

Der Chaga wird inzwischen in allen erdenklichen Formen angeboten. Pulver, in Kapseln, oder Extrakt in Tablettenform sind ein Paar der vielen Möglichkeiten, den Chaga zu erhalten. Manche Heilpraktiker raten zu dieser Form, da sie einfacher zu verwenden ist.
Die Industrie springt natürlich auf diesen Zug auf. Pulver, Kapseln und Tabletten lassen sich einfacher vertreiben. Außerdem kann nicht nachvollzogen werden, wie alt der Chaga im Pulver ist, welche Stelle des Pilzes drin enthalten ist, oder sonstige wichtige Informationen, die nur dem Reinzustand zu entnehmen sind.

Die verarbeitete Form des Original bringt aber ein anderes großes Problem mit sich. Und das lässt sich ganz einfach formulieren:


Chaga Pulver, Kapseln und Co. können vom menschlichen Körper nicht verarbeitet werden

Das hat folgenden Grund: Der Heilpilz besteht aus Chitin und gehört dadurch zu eine der härtesten Pilze überhaupt. Die bioaktiven Enzyme sind in der schwer verdaulichen Chitin-Wand eingeschlossen. Um das Chitin zu verdauen und die Stoffe aus dem Pulver aufzuschließen wird ein spezielles Enzym, das sogenannte Chitanese benötigt. Dieses fehlt dem Menschen aber. Auch wenn viele Anbieter von Pulvern, Kapseln und Tabletten mit speziellen Mahlverfahren werben, sind die Stoffe kaum bioverfügbar. Somit hält sich die Wirkung von solchen Kapseln sehr gering.

Es gilt außerdem, umso weniger Verarbeitung hinter einem natürlichen steckt, umso eher lässt sich die allgemeine Hochwertigkeit feststellen.

Fehler Nummer 3: Der Preis

Wie bei vielem steht auf der einen Seite der günstige Preis, auf der anderen der Wunsch nach wertiger Qualität. Das lässt sich allerdings schwer vereinbaren. Die guter Chaga kann nicht zu Spottpreisen verhöckert werden. Es gibt bestimmte Qualitätsmerkmale, welche den Preisunterschied bewirken.

Die Herkunft

Viele verkaufen weltweit große Mengen an minderwertigem Chaga aus osteuropäischen Ländern und China. Dabei werden viele Produkte als finnisches oder sibirisches Produkt deklariert. Viele betiteln ihr Produkt auch als „wild“. Das mag vielleicht sein, doch ist die Herkunft entscheidend. Wenn Sie glauben, dass ein wilder Pilz aus Südeuropa ein guter Kompromiss ist, müssen wir Sie leider enttäuschen.

Aber wilder als wild geht doch nicht?

Nein, wilder als wild geht nicht, dennoch ist die klimatische Bedingung des Wuchsgebiets von unabdingbarer Wichtigkeit für die Wirkung des Vitalpilzes und somit in direktem Zusammenhang mit der Qualität. Wir beziehen Chaga aus Sibirien. Der sibirische Chaga gilt als der teuerste, da die Industrie sich in diesem Raum noch nicht verbreitet hat. Des Weiteren ist sibirischer Chaga wegen den eisigen Tiefstemperaturen von bis zu minus 60 Grad äußerst begehrt.

Die Qualität und der Wirkungsgrad sind aber mit dem Original nicht vergleichbar. Dies schafft Unmut um den Chaga-Pilz und bringt ihn bei Anwendern immer wieder zu Unrecht in Verruf.

Es gibt viele wichtige Punkte, welche entscheidend in der Qualität des Pilzes sind:

  • Die Wuchshöhe
  • Die Birkenart
  • Welches Teilstück des Pilzes
  • Regelmäßige Labortests des Händlers
  • Temperatur des Lebensraums
  • Die Lebenszeit
  • Die Lagerung

 

Genauers zu diesen Qualitätsmerkmalen haben wir für Sie hier zusammengestellt

Qualitätskontrollen

Wir lassen unseren Chaga regelmäßig in Labortests überprüfen, um zu gewährleisten, dass er frei von Schadstoffen und Metallen ist. Leider kommt dies zu häufig bei Billiganbietern vor. Antioxidative Werte unterscheiden sich bei günstigem und gutem Chaga bis zu über 1000 Prozent. Solche Qualitätskontrollen sind sehr kostenintensiv. Anbieter der Pilze zu Billigpreisen werden sehr wahrscheinlich auf Labortests verzichten.

Doch wie kann das Original nun vom Billigprodukt unterschieden werden?

Ganz einfach. Durch den Preis. Billigpreise wie 20 Euro für 100 Gramm entlarven schwarze Schafe und Billiganbieter. Bleiben Sie aufmerksam und lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen.

Unser Tipp, Bleiben Sie gleich beim Original!

Wir verwenden nur hochwertigen Chaga aus Sibirien ohne Zusatzstoffe und in bester Qualität. Diese Qualität erkennen Sie an vielen Punkten, wie die kräftige Farbe, die Größe der Brocken und dem Anteil der dunklen Stellen mit hoher Konzentration an Melaninen und Enzymen. So sind sie auf der sicheren Seite. Brühen Sie den Chaga als Tee auf oder stellen Sie ihre eigene Tinktur her.

Tipps noch einmal als Checkliste zusammengefasst:

  • Kaufen Sie kein Bio

  • Finger weg von Farmprodukten

  • Lebenszeit des Pilzes mindestens 5-20 Jahre

  • Pilze nur aus subpolaren Klimazonen (bestenfalls aus Sibirien)

  • Greifen Sie nicht zu Pulvern, Kapseln oder Tabletten

  • Lassen Sie sich nicht auf Billigprodukte ein

 Wenn Sie das Risiko nicht eingehen möchten, können Sie bei Chaga-Deluxe bestellen.
Unser Chaga stammt nicht von Farmen und ist nicht zu Pulver oder Extrakt zermahlen. Er stammt direkt aus wilden, sibirischen Wäldern. Er wurde zu keinerzeit bearbeitet oder chemisch behandelt. Wir führen regelmäßige Qualitätskontrollen durch, denn unser Ziel ist es, den hochwertigsten Chaga Pilz anbieten zu können.

Das hochwertige Original bei „Chaga-Deluxe“ bestellen

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.